Eva Sabine Kunz
Bildhauerin

geb. 20.4.1944 in Halle/Saale

1978-1984 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Fachklasse Prof. Emil Cimiotti, Bildhauerei

1980 Förderpreis der Niedersächsischen Landesregierung „Künstlerpreis-Ausstellung“ Schloss Wolfsburg

1982 Reise nach San Sebastian
Begegnung mit Eduardo Chillida und seinem Werk in seinem Atelier

Abkehr von der „geschlossenen Form“.

1984-1988 Ausgedehnte, labormäßige Experimente mit Tonen unterschiedlichster Art. Gründliches Materialstudium bei Dorothea Chabert (Keramikerin, Schloss Wolfsburg).

Entwicklung einer eigenen Masse, die größtmöglichen Spielraum gewährt, auch extreme Formen zu realisieren, und die zugleich fähig ist, beim Brand so hohen Temperaturen wie 1250 C standzuhalten.

Ein Entwicklungsprozess, in dessen Verlauf ein Zyklus keramischer Skulpturen entstanden ist, - ein bis heute offener Prozess, in dem sich das Materialproblem mit jedem Thema neu und anders stellt. Es gibt weder Pläne noch Zeichnungen - keinerlei Vorwegnahme. Arbeitsansatz, Arbeitsweise und das Material selbst mit seinen charakteristischen Eigenschaften entscheiden darüber, was entstehen kann und was nicht.